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The Southwest is dead…almost

Das Days Inn & Suites in Page ist wirklich schön. Geräumige, sehr saubere Zimmer, nettes Personal und trotz Lage an der 89 recht ruhig. Na ja…fast ruhig, denn wir so oft in den USA haben die Zimmerwände Nanometerstärke. Dem geschadet war ich dank des Brechhustens aus dem Nachbarzimmer um kurz nach 5:00h wach und bin dann aufgestanden.

Um 5:58h war ich mit dem Check-Out fertig und bin dann zur Wahweap Marina gefahren, um zu schauen, ob es noch Plätze fur eine Bootsfahrt zur Rainbow Bridge gibt. Die Sonne war gerade aufgegangen und in der Marina war es noch sehr ruhig.

Ja, es gab noch Plätze und so habe ich zugeschlagen. Der letzte Besuch der Rainbow Bridge lag gut 10 Jahre zurück und ich hatte eh keine grossartigen Ideen, was ich heute vormittag noch hätte machen können. Nach ausgiebigen Wanderungen war mir heute jedenfalls nicht.

Die Prozedur mit dem Boot kannte man ja schon und es war auch nur gut halb gefüllt. Die rund 2-stündige Fahrt zur Bridge war kurzweilig und ich habe die ersten 20 Minuten sogar etwas gefroren, da es auf dem Wasser noch recht kalt war.

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Der Wasserpegel des Lake Powell ist momentan relativ hoch, so daß man vom Anleger nur knapp 8 Minuten laufen hatte. Das Hauen und Stechen um die besten Plätze zum Fotografieren ging aber sofort los und die hauptsächlich älteren Amerikanerinnen verfielen sofort in lautes Geschnatter, Gelache und Gebrülle. Das hat die Atmosphäre dieses für die Indianer heiligen Ortes sofort kaputtgemacht. Obwohl man uns vorher eindrücklich darauf hingewiesen hat, daß man bitte nicht unter die Rainbow Bridge laufen soll, hat sich eine Horde von Franzosen einen Dreck darum gekümmert, woraufhin dann andere folgten. Ich war schwer genervt.

Zudem war der Besuch aus fotografischer Sicht ebenfalls ein totaler Reinfall, da die Sonne direkt und tief hinter der Rainbow Bridge stand. Trotz Einsatz der mir verbliebenden Filter war da nicht viel machen und besonders die Sonnenflares nicht in den Griff zu bekommen. So ist letztendlich kein brauchbares Bild entstanden, was mich doch sehr enttäuscht hat. 🙁

Vielmehr entsetzt mich aber die Überflutung der Hotspots im Südwesten. Das unverantwortliche und unsensible Verhalten vieler Besucher ist für mich in keinster Art und Weise begreiflich. Der Südwesten wird früher oder später “sterben”, da er zu Tode geliebt wird.

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Ich setze jetzt an der Wahweap Marina und schnorre Internet, um diesen Eintrag zu schreiben. Nach Escalante fahre ich nun nicht mehr, denn ich habe gerade von Amie erfahren, dass Rick sich auf dem Multiday-Trip am Handgelenk verletzt hat und ihm nach der Rückkehr eher nach ausruhen bzw. Arzt sein wird.

Ganz Escalante (also ungefähr 3,6 Zimmer) ist zudem ausgebucht, da das Art-Festival tobt. Ich werde mich dann wohl gaaaanz langsam Richtung Las Vegas zurückbegeben. In dem White Pockets-Gebiet in der Nähe von Mesquite gäbe es z.B. noch ein paar Petroglyphen zu sehen.

Jetzt fahre ich aber erstmal zu Big John’s Texas Barbecue: Mittagessen! 🙂

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